Donnerstag, 8. Juni 2006

Eight from the heart

Auf Begehr hier meine Top-8-Sympathieträger vor Beginn der WM, denen in erster Linie die Daumen gedrückt werden:

1. Brasilien
2. Niederlande
3. Schweden
4. Frankreich
5. England
6. Tschechien
7. Ukraine
8. Elfenbeinküste

Wenig sympathisch ist mir eigentlich nur eine Mannschaft.
Na, ratet mal.

Mittwoch, 7. Juni 2006

Licht

lampsh100

Balls & girls.

I've Found What I Wasn't Looking For

kaiserstr-altneu

Unglaublich, aber das ist das Haus, in dem ich in den 80ern gewohnt hab. Nicht nur das Haus, das sind genau die Fenster da unten. Und das alte Foto ist von 1954. Dass ich das gefunden hab, das war reiner, purer Zufall. Ich würd's ja Cl. schicken - bloß, wo ist sie heute?

Die beiden Fotos plus Kommentar gibt's ganz, ganz unten auf dieser Seite.

Freitag, 2. Juni 2006

Duck of the week

donaldschnorch2

Assorted Ducks.

Mittwoch, 31. Mai 2006

We shall never surrender

"Das Ständige Neutrale Schiedsgericht (Vorsitz von Univ. Prof. Dr. Walter Schrammel sowie den Beisitzern RA Dr. Alexander Schöller bzw. Mag. Herbert Houf), das anstelle eines ordentlichen Gerichts entscheidet und somit kein Gremium der Bundesliga ist, hat der Klage von Nordea Admira gegen die Lizenzverweigerung stattgegeben, der Klub erhält somit die Lizenz für die Bundesliga-Saison 2006/07.

Nordea Admira steigt als Tabellen-Zehnter der T-Mobile Bundesliga 2005/06 in die Red Zac Erste Liga ab, der FC Kufstein muss in die Regionalliga West.

Das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2006/07 ist hiermit beendet."


Zähneknirschende Aussendung der Bundesliga, die sich eine andere Entscheidung der Letztinstanz gestern abend erwartet, wenn nicht erhofft hatte. Hier die APA-Meldung: Die Bundesliga nahm die Entscheidung des Schiedsgerichts gelassen, wenn auch überrascht, zur Kenntnis. "Wir haben das zu akzeptieren", erklärte Liga-Pressesprecher Christian Kircher.

Mein Kommentar: Es war am Ende dem Einschreiten und der Eigeninitiative von Admiras Ex-Präsident und Immer-noch-Vorstandsmitglied Hans-Werner Weiss zu verdanken, dass der Totalabsturz im letzten Augenblick noch abgewendet werden konnte. Weiss hatte die unter seiner Führung entstandenen Altlasten auf den aktuellen Präsidenten Pishyar abzuwälzen versucht, wollte aber dem Untergang der Admira nun doch nicht tatenlos zusehen und hat in dieser entscheidenden Situation nicht nur hinter den Kulissen mit Geschick agiert sondern vor allem Anstand bewiesen. Das hat meinen Respekt, und es sei ihm gedankt. Punkt.

Dienstag, 30. Mai 2006

7. Bezirk

neubaug-altneu

Wenn es sich anbietet und die Zeit es erlaubt, werden ein paar Teile der Wienschau zukünftig zweckmäßiger zusammengefasst. Etwa nach thematischen oder topographischen Gesichtspunkten, also etwa bezirksweise. Den Anfang macht Wien-Neubau; die einzelnen Elemente - Neubaugasse, Stiftskaserne, Burggasse - waren an sich schon anderswo vorhanden, wurden aber gleich gründlich neu überarbeitet und geben jetzt mehr her. So können die jeweiligen Rubriken in Zukunft auch jederzeit nach Bedarf erweitert werden.

WM-Tipp

Den Tipp habe ich eigentlich schon am 10. Dezember abgegeben (siehe hier, ganz unten), aber angesichts der beschämenden Vorgänge in Italien, die zweifellos auf das WM-Abschneiden des italienischen Teams abfärben werden, war eine Korrektur angebracht. Auf Platz vier deshalb nun Frankreich statt Italien. Darauf hab ich jetzt auch an traditioneller Stelle gewettet.

1. Brasilien
2. Niederlande
3. Argentinien
4. Frankreich

Und was sagt ihr?

Samstag, 27. Mai 2006

Reichsbrücke

reichsbruecke-altneu

Sie hieß Kronprinz-Rudolf-Brücke, Brücke der Roten Armee, überstand zwei Weltkriege und stürzte dennoch ein. Und das war nachgerade noch ein Glück. Warum, das erfahrt ihr hier. Dazu wie üblich Fotos von der Reichsbrücke, wie sie in früheren Zeiten ausgesehen hat. Noch mehr topics zum Thema "Wien einst & jetzt" auf www.wienschau.at

Donnerstag, 18. Mai 2006

Wienfluss bei Hochwasser

Zur Geschichte über die Regulierung und die Einwölbung der Wien gibt's noch ein feines Update, das die Wien beim Jahrhunderthochwasser 1997 bei der Wiener Westeinfahrt zeigt. Die Wien, normalerweise ein beschauliches Rinnsal, führte damals 260 Kubikmeter Wasser pro Sekunde und erreichte eine Höhe von 4,70 Meter! Zu finden sind die Fotos ganz unten am Ende dieser Seite.

Brücken, Stiegen, Bierlokale

zollamtssteg-altneu

Überfälliger Nachschub für die Wienschau, man kommt ja zu nichts.

Dieser Rundgang durch den 1. Bezirk beginnt bei einer Brücke über einer Brücke, streift zwei Wiener Bierlokal-Urgesteine mit dennoch stattlichem Altersunterschied und landet treppauf bei einer noch viel älteren Kirche. Dazu Fotos und Geschichten in gewohnter Manier, ein bisserl vorteilhafter layoutiert, wie ich meine.

Freischaufeln

adler100

und festnageln.

Sonntag, 14. Mai 2006

Elf 05/06

Zum Meisterschaftsausklang soll mein "Team der Saison" nicht fehlen. Die Aufstellung entspricht natürlich nicht einem Ranking der elf besten Kicker des Spieljahres sondern besteht aus den meines Erachtens überzeugendsten Spielern auf ihrer jeweiligen Position. Wobei es vor allem (aber nicht nur) bei den Außenverteidigern schwierig war, würdige Kräfte zu finden. Acht Legionäre, drei Österreicher sind's geworden, tja.

Didulica
Ertl - Tokic - Chaile - Troyansky
Sebo - Blanchard - Ceh - Jezek
Janko - Kuljic

Zur Auswahl im einzelnen:

Tormann:
Joey Didulica (CRO, Austria Wien)
Als rundum sattelfest kann man keinen Goalie der Liga bezeichnen, und auch Didulica war vor allem im letzten Saisonviertel weit davon entfernt, ein angeblicher "Weltklassetormann" zu sein. Dennoch ließ er am wenigsten anbrennen und war am ehesten von allen Kandidaten zu Glanztaten befähigt.

Rechter Verteidiger:
Johannes Ertl (AUT, Sturm Graz)
So hundertprozentig überzeugt hat mich auch der (nicht mehr ganz) junge Mann aus Graz nicht - aber sagt mir einen besseren auf dieser Position. Und Ertl, der eben erstmals ins Nationalteam berufen wurde, hat immerhin Zukunftsperspektiven.

Innenverteidiger 1:
Mario Tokic (CRO, Austria Wien)
Die ehemalige GAK-Stütze war ohne jede Umstellungsschwierigkeit sofort unumstrittener Cheforganisator der Austria-Abwehr und ließ sogar Zauberer Afolabi vergessen.

Innenverteidiger 2:
Carlos Chaile (ARG, Pasching)
Pasching erhielt nicht grundlos die wenigsten Gegentreffer aller Bundesligisten. Ein Verdienst des Paschinger Defensivsystems, das am zwingendsten durch Carlos Chaile, dem konsequentesten Bollwerk der Liga, verkörpert wurde.

Linker Verteidiger:
Fernando Troyansky (ARG, Austria Wien)
Kein Witz! Der viel geschmähte Stronach-Liebling war zwar meistens auf der rechten Seite daheim, wuchs aber in der ständig durch Verletzungen geschwächten Austria-Abwehr vom Notnagel zum kampfstarken, selbstbewußten Dauerbrenner und erstaunte am Ende sogar durch Assist- und Kopfballstärke.

Rechte Außenbahn:
Filip Sebo (SLK, Austria Wien)
Nominell eigentlich ein Stürmer, hatte Sebo seine stärksten Auftritte im Frühjahr als unberechenbar die Positionen wechselnder Brecher aus der Etappe. Von da an war der Luxuskörper der Liga ein kaum zu bremsendes Naturerereignis.

Zentrales Mittelfeld, defensiv:
Jocelyn Blanchard (FRA, Austria Wien)
Die strategisch bedeutsame Schaltstelle zwischen Defensive und Offensive interpretierte Blanchard wie kein zweiter und zog als Umspannwerk im Spiel der Austria die Bälle an wie ein Magnet. War die Verläßlichkeit in Person, vorbildhafter Kapitän und demonstrierte Selbstvertrauen ohne Anflug von Selbstherrlichkeit. Auch für mich der Spieler der Saison. Chapeau!

Zentrales Mittelfeld, offensiv:
Nastja Ceh (SLO, Austria Wien)
Einfädler- und Freistosskönig, hatte viele Freiheiten und nutzte sie. Unter vielen Blendern und Handwerkern im Austro-Biotop einer der wenigen mit einem Hauch von Genie.

Linke Außenbahn:
Patrik Jezek (CZE, Salzburg)
Die konstanteste Kraft in der Salzburger Kreativabteilung überzeugte heuer nicht nur als Vorbereiter und Flankengeber sondern auch durch Schusskraft und Torgefährlichkeit.

Sturmspitze 1:
Sanel Kuljic (AUT, Ried)
Als Aufsteiger vom Torschützenkönig der 1. Liga zum Topscorer der höchsten Spielklasse ohne den Verein zu wechseln - das gelang in der Bundesligageschichte bisher niemandem. Der schlitzohrigste Instinktstürmer im Lande.

Sturmspitze 2:
Marc Janko (AUT, Salzburg)
Über die gesamte Saison betrachtet wäre Roland Linz wohl höher einzustufen gewesen, hätte aber als Topstürmer der Meistermannschaft mehr an Effizienz herausholen müssen. Marc Jankos Performance im Frühjahr hingegen war derart imposant, dass es an ihm kein Vorbei gibt. Eindrucksvoll war nicht nur die Anzahl der von ihm geschossenen Tore, sondern vor allem die abgebrühte Souveränität, mit der sie der 22-jährige erzielte. Ein heißer Kandidat für die deutsche Bundesliga.

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